Anne Keller

»Ich habe den „Rückzug“ an keinem Tag bereut«

Name: Anne Keller
Geburtsort: Perleberg
Standorte: Wittenberge
Beruf: Projektkoordinatorin Digitalisierung/ Verwaltungsmodernisierung
Tags: Familie, Garten, Camping
Kontakt:

Arbeit

Seit Januar 2021 bin ich beim Landkreis Prignitz als Projektkoordinatorin für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung angestellt. Ich beschäftige mich daher mit den großen und vielfältigen Herausforderungen, die die digitale Transformation an die öffentliche Verwaltung stellt. Wie ich schnell gemerkt habe kein leichtes Thema, dafür aber umso spannender.

Und obwohl Arbeit für mich nicht das Zentrum meines Lebens darstellt, ist es mir wichtig auch (oder gerade besonders) als alleinerziehende Mama meinen beruflichen Weg zu gehen und mir selbst aber auch anderen immer wieder zu beweisen, dass alles möglich ist.

Leben

Im Frühjahr 2019 bin ich mit meinen beiden Kindern und ihrem Papa zurück in meine alte Heimat gezogen. Seitdem lebe ich in Wittenberge. Neben unserer schönen Wohnung, ist unser zweitliebster Ort (zumindest von Frühling bis Herbst) unser kleiner Schrebergarten, in dem wir leckeres Obst und Gemüse selbst anbauen. Wir verbringen viel Zeit an der frischen Luft, genießen die Weite, das grün und die räumliche Freiheit hier sehr. Camping ist eine große Leidenschaft. Mindestens einmal im Jahr wird das Auto mit Zelt und co. für den Sommerurlaub am See vollgeladen.

Wandel

Ende 2018 machten wir einen ersten Testspaziergang durch Wittenberge und ich war sehr überrascht, wie viel sich hier optisch über die Jahre verändert hat. In den ersten Wochen nach dem Umzug war ich aber doch noch etwas skeptisch und habe die bunten Berliner Menschen vermisst. Als ich dann über Veranstaltungen wie beispielsweise das Barcamp Wittenberge, die verschiedensten Menschen und ihre Geschichten kennengelernt habe, ist mir bewusst geworden, wie viel Bewegung und Aufbruchsstimmung in Wittenberge und Umgebung da ist. Als würden die kleinen Städtchen so langsam aus dem Dornröschenschlaf erwachen und ihre großen Potentiale entdecken. Ich habe den „Rückzug“ an keinem Tag bereut und bin richtig euphorisch, wenn ich an die Zukunft hier denke.

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