Carmen M. Borchers

»Die Elbe ist mein Dreh- und Angelpunkt«

Name: Carmen M. Borchers
Geburtsort: Stade
Standorte: Rüterberg
Beruf: Slawistin / Bildungsreferentin
Tags: Literatur, Natur, Achtsamkeit, Netzwerken, Ehrenamt, Delikates
Kontakt:

Arbeit

Das klassische Berufsleben in Hamburg liegt seit einigen Jahren hinter mir.
Nach kaufmännischen Jobs habe ich Slawistik und Erziehungswissenschaften studiert. Auf selbst-ständige Seminar- und Dolmetschertätigkeit im Kulturbereich folgten fast 20 Jahre Mitarbeit in einer überregionalen Weiterbildungseinrichtung. Als Bildungsreferentin, Coach und CDMP (Certified Disability Management Professional) kreuzten interessante Menschen und spannende Projekte meinen Weg.

Jetzt genieße ich in Rüterberg meine Unabhängigkeit. Mit meiner Lebenspartnerin Julija Polonskaja-Günther erfreue ich mich bereits seit 10 Jahren an der Kreation, Produktion und dem Vertrieb von regionalen Delikatessen. Zudem öffnen wir unser Haus auch gerne als Gastgeberinnen für kleinere KulturEvents.

Leben

Die Elbe ist meine Dreh- und Angelpunkt bis heute. In Stade/Elbe aufgewachsen, Schwimmen gelernt und gepaddelt, finde ich bis heute Städte, die an Flüssen liegen immer spannend. Daher liebe ich Prag, habe in Kiew und in Sankt-Petersburg (Leningrad) studiert und bin in Hamburg arbeits-technisch gerne hängengeblieben. Meine berufliche Tätigkeit, die immer mit Beratung von Menschen zusammenhing, kostete viel Energie. Aus diesem Grunde suchten meine Partnerin und ich einen Ausgleichsort in der Natur – nicht zu weit weg von Hamburg, aber am Wasser, im Wald…. so fanden wir ein altes Haus in der Dorfrepublik Rüterberg bei Dömitz. Etliche Wochenende gingen mit fröhlich-verzweifelter Renovierung einher – aber es hat sich gelohnt. Das Wochenenddomizil von einst ist jetzt neue Heimat geworden. Die „Stadtpflanzen“ aus Hamburg bzw. aus Sankt-Petersburg mutierten zu „Landeiern“. Der Garten wurde beackert. Es ergab sich, dass nicht alles, was wir produzierten, auch von uns verbraucht werden konnte. Zudem sammeln wir gerne Pilze, Beeren und was die Natur sonst noch so hergibt. Aus einem Hobby entstand dadurch eine kleine Delikatessenproduktion – unsere elbgoldmanufaktur.

Wandel

Unsere Elbregion ist ein Kleinod. Das Vierländereck hat ein unentdecktes Potenzial – nicht nur für (Fahrrad-)Urlauber*innen. Das Biospährenreservat mit seiner großartigen Flora und Fauna ist geradezu ein Schatzkästchen. Was mir nach einem aufregenden schnelllebigen Sein in Hamburg besonders gefällt, ist die Stille und die entschleunigte Atmosphäre. Zudem gibt es Chancen, sich vor Ort einzubringen und mitzugestalten. Ich bin in einigen Ehrenämtern tätig, so dass sich dadurch ein freund(schaft)liches Netzwerk ergeben hat. Kultur erfolgt hier auf „Augenhöhe“. Nichts ist beliebig, man muss es schon wollen. Dömitz, die nächste Kleinstadt, 5 km entfernt von meinem Wohnort Rüterberg, wacht gerade aus ihrem Dornröschenschlaf auf. Es ziehen immer mehr interessante Menschen hierher, die Ideen und Elan haben, etwas zu bewegen. Kulturprojekte sprießen nur so aus dem Boden, Beteiligung ist immer willkommen. Was vielleicht fehlt, sind übergeordnete Plattformen, die sich auch mit dem anderen Elbufer vernetzen. Projekte, die rechts und links der Elbe etwas bewegen, die fände ich wichtig, um die in den Köpfen häufig noch existierende Grenzsituation zu überwinden.

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