Adriana Osanu

»Wir sind gekommen um neue Impulse zu setzen«

Name: Adriana Osanu
GeburtsortSondershausen
Standorte: Berlin, Wittenberge
Beruf: Raumstrategin
Tags: Klang, Kunst, Bühne, Stadt, Land, Meer

Arbeit

Mit dem Summer of Pioneers habe ich mich entschieden eigene, freiberufliche Schritte zu gehen. Als Architektin richte ich meinen Blick auf Raum, der uns umgibt, uns prägt und den wir beeinflussen. Mich bewegt die Frage wie wir leben wollen und wie Räume, Orte, Landschaften für ein nachhaltiges Miteinander aussehen können.

Der “Stadtsalon Safari” ist ein Projekt, das aus dem SOP hervor gegangen ist. Aus der Umnutzung eines leerstehenden Geschäfts zum Projektraum für kulturelle Stadtentwicklung ist heute ein etablierter Bestandteil des Stadtgeschehens geworden. Ich arbeite mit zwei weiteren Teilnehmer*innen des SOP daran, dass der Stadtsalon sich weiterentwickeln und sein Angebot verstetigen kann. Zudem haben wir eine Agentur für Raum- und Kulturentwicklung gegründet, das “dschungle bureau“

Leben

Mein Aufenthalt in Wittenberge sollte für mich ein Experiment werden. Ich wollte herausfinden, wie es sich anfühlt nach so langer Zeit in der Großstadt in eine ländliche Region zu ziehen, welche Freiheiten sich offenbaren, welche Routinen, Bedürfnisse und Abhängigkeiten für mich spürbar werden. Allerdings war ich auch interessiert an der Stadt selbst, den Architekturen und dem sichtbaren Potenzial an Raum und Gestaltungsmöglichkeiten. Wittenberge hat mich auf eine besondere Art abgeschreckt und gleichzeitig fasziniert. Diese Faszination hat wohl letztendlich dafür gesorgt, dass ich hier weiterhin arbeiten möchte. Aber nicht nur das, denn mit dem Aufenthalt in Wittenberge bin ich auf eine inspirierende Gemeinschaft getroffen, Menschen, die Dinge bewegen wollen und eine neue Form des Zusammenlebens und – arbeitens finden möchten.
 

Wandel

Die Prignitz scheint mir ein bisschen wie im Winterschlaf. Wenn ich auf unsere Community, die elblandwerker* blicke, dann denke ich wir sind gekommen um die Region wach zu rütteln, um neue Impulse zu setzen. Wir sind gekommen um zu bleiben.

So vieles ist schon da: engagierte Menschen und der Wille die Stadt Wittenberge und die Region nachhaltig zu entwickeln, gute Ideen und der Mut neue Wege einzuschlagen. Ich denke wenn man Wandel als Gemeinschaftsaufgabe begreift, kann das gut gelingen und dann freue ich mich ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein und meinen Beitrag dafür leisten zu können.

Aus meiner Sicht braucht es mehr Begegnungsorte und Raum für Kreativität. Das sind Orte, an denen Menschen zusammenkommen, sich austauschen und gemeinsam Projekte entwickeln können. Diese Orte müssen auch im Stadtraum, lokal aber auch regional sichtbar werden. Räume für Kultur, Werkstätten, urbane Experimentierflächen können solche Orte bilden. Freiräume und Leerstand gibt es genug in der Region. Jetzt ist es an der Zeit sie mit kreativen Ideen zu füllen.

Weitere elblandwerker*

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