Frîa Hagen

»Jetzt bin ich Wirtin«

Name: Frîa Hagen
Geburtsort: Wiesbaden
Standorte: Mödlich
Beruf: Architektur- und Portraitfotografin und jetzt Gastgeberin des Pfarrhaus Mödlich und Wirtin des „Elbeglücks“
Tags: Kochen, Kunst, Konzerte, Kommunikation, Kuchen
Kontakt:
  

Arbeit

Eigentlich wollte ich beruflich ja ganz woanders hin. Auf die Bühne… Menschen unterhalten, zum Lachen bringen, großes Drama, Singen, Tanzen. Mööp, alles nicht gemacht, aber versucht. Dann eine klassische Fotografenausbildung gemacht, mit der Spezialisierung auf Architektur und Mensch, nicht bereut. 25 Jahre Selbständigkeit als Fotografin. Dann mit dem Gatten Volker Warning zufällig das Pfarrhaus in Mödlich entdeckt und ab 2011 renoviert, ab 2014 als Ferienwohnungen vermietet. Wieder zufälligerweise ergibt sich, dass wir die Pension am Elbdeich nebst Gartenlokal übernehmen können. Nach 20 Minuten überlegen, haben wir zugesagt. Jetzt bin ich Wirtin! Ich koche, backe, kümmere mich um unsere Gäste. Unser „Elbeglück“ !
 

Leben

Geboren bin ich vor fast 50 Jahren in Wiesbaden, bin nach einer Woche umgesiedelt worden, nach Celle. Dort aufgewachsen, extra die Schulzeit verlängert, weil´s so schön war. Meine Lehre zur Fotografin habe ich in Hannover absolviert. Mein Interesse für Architektur und für Menschen konnte ich ganz hervorragend in meiner Arbeit ausleben. Immer wieder jobbte ich in der Gastronomie. Einfach, weil´s mir irren Spaß machte. Kleinkunst, Theater, Musik. In Hannover „j3fm“- kleinste Galerie mitgegründet, Spaß an Schwitters, Kunst gelüftet. 2008 Mutter von einer wunderbaren Tochter geworden. Dann ab 2017 hier in Mödlich. Freizeit gibt´s jetzt nur im Winter. Dann wird Neues am Herd ausprobiert und zur närrischen Zeit stehe ich singend auf der Lenzener Karnevalsbühne, für ´ne Hannoveranerin eigentlich undenkbar, aber jetzt nicht mehr ohne vorstellbar! Mein Lieblingsort in der Prignitz: Unsere Elbwiesen direkt bei uns in Mödlich hinter´m Deich. Ein Ort zum Luftholen.
 

Wandel

Mein Mann Volker Warning und ich lieben alte Häuser, deren Geschichte, die Architektur, die Bauweisen. Denkmäler kosten sicherlich mehr Kraft, mehr Gehirnschmalz und mehr Fingerspitzengefühl, aber das Potential, was in ihnen steckt ist beeindruckend. Das uns nahgelegene Lenzen hat noch viele solche Schätzchen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Ort in 10 bis 15 Jahren wieder strahlen wird. Charmant wird´s, nur wachküssen müssen wir ihn.

 

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