»Was Kinder heute erleben, wirkt weiter«
Name: Cartiér Schulz
Geburtsort: Perleberg
Standorte: Wittenberge
Beruf: Koordinatorin „Grünes Klassenzimmer“ Wittenberge
Tags: Bewegung, Natur, Bildung, Tanzen, Lesen, Fotografieren
Kontakt:
Arbeit
Bewegung, Bildung und gemeinsames Lernen begleiten mich seit vielen Jahren. Als staatlich anerkannte Sport- und Gymnastiklehrerin habe ich im schulischen und außerschulischen Kontext gearbeitet und dabei erlebt, wie wichtig es ist, Lernen erlebbar zu machen. Aktuell koordiniere ich das Grüne Klassenzimmer der Landesgartenschau Wittenberge 2027. Besonders reizt mich das Vernetzen von Menschen, die Kindern etwas zeigen, erzählen und erfahrbar machen können. Gerade im frühen Alter werden Grundlagen gelegt. Was Kinder heute erleben, hat die Chance, ihr Denken und Handeln nachhaltig zu beeinflussen. Ich möchte Bildungsangebote ermöglichen, die neugierig machen, zum Mitmachen einladen und über den Moment hinaus wirken können.
Leben
Ich bin ein Wendekind, geboren in Perleberg. Ich lebe in Wittenberge, gemeinsam mit meiner Tochter. Ein Teil meiner frühen Kindheit führte mich nach Düsseldorf und Berlin, ab der dritten Klasse wurde Wittenberge wieder mein Lebensmittelpunkt. Später habe ich erneut in Großstädten gelebt und gearbeitet – Erfahrungen, die meinen Blick geweitet haben und heute zu mir gehören. In der Prignitz genieße ich Zeit: für meine Tochter, für meine Familie, für Bewegung und fürs Draußensein. Tanzen ist für mich Ausgleich, Ausdruck und Energiequelle. Viele Wege gehe ich mit meinem Lebenspartner und meinem Hund – entlang der Elbe, über die Deiche oder durch die Wälder. Was ich an der Prignitz besonders schätze, ist diese Mischung aus Weite, Ruhe und Nähe. Lieblingsorte sind für mich die Elbwiesen, Waldwege und Plätze, an denen man den Kopf frei bekommt und trotzdem verbunden bleibt.
Wandel
Ich erlebe in der Prignitz bereits viel Bewegung. Es gibt Orte und Initiativen, die Austausch ermöglichen, Menschen zusammenbringen und neue Impulse setzen – etwa durch die Elblandwerker, den Stadtsalon Safari, bei dessen Veranstaltungsprogramm ich manchmal einen Hauch von Berlin spüre, oder durch Marthas Tisch als offenen Treffpunkt. Genau solche Orte zeigen, welches Potenzial hier bereits vorhanden ist. Wandel bedeutet für mich, Bestehendes weiterzudenken. Für meine Arbeit am Grünen Klassenzimmer der Landesgartenschau Wittenberge 2027 wünsche ich mir Begegnungsorte, die über die LAGA hinaus bestehen bleiben. Orte, an denen nicht nur pädagogisches Fachpersonal wirkt, sondern auch inspirierende Menschen ihren Koffer voller Wissen, Erfahrungen und Können öffnen – für alle, die interessiert sind. Für Austausch, für Mitmachen, für echtes Verstehen. Denn daraus kann ein Miteinander wachsen, das auf Verständnis basiert: füreinander statt gegeneinander.





























































